In Edelmetall und Wirtschaft Aktuell
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Der Edelmetallkauf ist in hohem Maße Vertrauenssache, denn es geht um tausende Euros oder mehr. Aus diesem Grund ist die Auswahl eines passenden Händlers mindestens genau so wichtig für den Investment-Erfolg wie die Auswahl von geeigneten Anlageprodukten. Auf folgende Details sollten Sie achten, wenn Sie einen geeigneten Partner für Ihre Vermögenssicherung suchen:

  1. Lieferzeiten: Insbesondere bei Neuerscheinungen kann es vorkommen, dass die Ware nicht sofort verfügbar ist und erst nach ein paar Tagen ausgeliefert wird. Wenn allerdings in einem Onlineshop auffällig häufig lange Lieferzeiten genannt werden oder sich Kunden in den einschlägigen Bewertungsportalen negativ über die Lieferzeiten äußern, ist Vorsicht geboten. Denn gerade im Bereich der Edelmetalle besteht die Gefahr, dass Unternehmen mit Schneeballsystemen arbeiten. Aus diesem Grund sollten Edelmetallkäufer auf eine schnelle Auslieferung ihrer Ware Wert legen. Im Degussa-Webshop ist die Verfügbarkeit auf jeder Produktseite angegeben.
  2. Basisangaben: Wer in Deutschland eine Internetseite betreibt, muss wichtige Angaben auf einer zentralen Impressumsseite zusammenstellen. Hier ist eine Postanschrift anzugeben, ferner ein Ansprechpartner sowie andere Details wie die Umsatzsteuer-Nummer und eine Kontaktmöglichkeit. Normalerweise werden auch Telefonnummern oder Mail-Adressen zur Verfügung gestellt. Wenn die Postadresse dubios erscheint, kann eine Überprüfung mit Hilfe von Google Maps hilfreich sein. Entsprechende Angaben fehlen auf den meisten Seiten von „Fake-Shops“ – oder die Betrüger bedienen sich der Anschrift eines real existierenden Händlers.
  3. Verbandsmitgliedschaft: Für seriöse Münzenhändler gehört es zum guten Ton, sich einem Verband anzuschließen. In eine solche Gemeinschaft werden üblicherweise nur solche Unternehmen aufgenommen, welche sich mehrere Jahre am Markt bewährt haben und einen einwandfreien Leumund belegen können. Die Händler stehen untereinander in Kontakt und informieren sich beispielsweise gegenseitig bei Diebstählen und anderen wichtigen Entwicklungen. Degussa ist Mitglied in den wichtigsten Branchenfachverbänden.
  4. Preisgestaltung: Die meisten unseriösen Händler verraten sich durch ein deutliches Detail – die Preisgestaltung entspricht nicht den üblichen Marktgegebenheiten. Das bedeutet in erster Linie: Gold und Silber werden nicht unterhalb des aktuellen Weltmarktpreises verkauft. Je nach Produktgröße ist ein Aufschlag auf diesen Marktpreis üblich, dieser Aufpreis liegt bei Standardware bei wenigen Prozent und kann bei kleineren Stückelungen durchaus auch 20 Prozent oder mehr erreichen.
  5. Bezahlmöglichkeiten: Der Edelmetallhandel erfordert einen hohen Kapitaleinsatz, aus diesem Grund ist „Vorkasse“ der Standard beim Handel mit Gold und Silber – auch bei Degussa. In den Filialen wird zudem EC-Karte mit PIN akzeptiert. Andere Bezahlformen wie beispielsweise der Nachnahmeversand sind mit zusätzlichen Kosten verbunden. Vorsicht: Die Bezahlung per Kreditkarte ist bei Edelmetallhändlern wegen des Ausfallrisikos unüblich. Produkte aus dem Bereich Goldgeschenke (Schmuck, Uhren, Schreibgeräte usw.) können bei Degussa auch per Kreditkarte in Verbindung mit PIN (American Express, Mastercard, Visa) bezahlt werden.
  6. Lokale Präsenz: Insbesondere im Zeitalter des Internets ist es von besonderer Bedeutung, dass man sich von dem ausgewählten Edelmetallhändler auch persönlich ein Bild machen kann. Aus diesem Grund erfreuen sich insbesondere solche Edelmetallhändler großer Beliebtheit, die wenigstens ein Ladengeschäft vorweisen – Degussa ist sogar an zehn Standorten in Deutschland vertreten. Dort kann man dem Händler auf den Zahn fühlen und schauen, ob das Unternehmen auch tatsächlich einen seriösen Eindruck macht.
  7. Soziale Netzwerke: Natürlich lässt sich über die einschlägigen Onlineplattformen wie Facebook oder Instagram nur ein erster Eindruck von einem Handelshaus vermitteln, allerdings treten Probleme hier meist direkt und ungeschönt zutage. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein sich die Bewertungen und Kommentare von anderen Nutzern auf den Profilen in den sozialen Netzwerken anzusehen. Einzelne kritische Rückmeldungen sind nicht weiter problematisch, immerhin gibt es im Web 2.0 auch Dauer-Nörgler („Trolle“). Sollten sich Kritikpunkte allerdings häufen und der Händler nicht plausibel darauf reagieren, ist Vorsicht geboten.
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