In Edelmetall und Wirtschaft Aktuell
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Sie zeigen Könige, die schon lange nicht mehr regieren. Sie haben Gegenwerte in Währungen, die es nicht mehr gibt. Sie weisen zahlreiche kleine Kratzer auf – und trotzdem zählen Kurantmünzen zu den beliebtesten Investment-Ideen innerhalb der Produktpalette der Degussa Goldhandel. Warum bevorzugen viele Anleger ausgerechnet historische Goldmünzen mit krummen Gewichtsangaben und verschiedenen Feinheitsangaben, wenn mit den modernen Bullionmünzen aus Gold eine genormte Alternative verfügbar ist?

Es gibt tatsächlich viele gute Gründe für den Kauf von so genannten „Kurantmünzen“. Hiermit sind Münzen gemeint, deren Nennwert entweder vollständig oder größtenteils durch ihren Materialwert gedeckt ist. Während heutzutage eine Zwei-Euro-Münze einen Materialwert von wenigen Cent hat, setzten die meisten Staaten der Welt bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts auf Gold als Stabilitätsanker für ihre Währungen. Die größten Nominale wurden stets in Gold geprägt. Die Folge: Sie wurden grenzüberschreitend als Zahlungsmittel akzeptiert – in einer Zeit, in der an Gemeinschaftswährungen wie den Euro nicht zu denken war.

Für viele Sammler und Anleger sind historische Goldmünzen, welche in Form von Kurantmünzen bei der Degussa Goldhandel zu bekommen sind, daher ein preiswerter und unkomplizierter Einstieg in die aufregende Welt der Numismatik. Denn hinter den Münzen verbergen sich viele faszinierende Geschichten von untergegangenen Königreichen und Monarchen mit durchaus kuriosen historischen Randnotizen, die in keinem Geschichtsbuch erwähnt werdenman denke nur an Alfonso XIII. von Spanien, der bereits als Neugeborener auf Goldmünzen verewigt wurde. Zu den beliebtesten Kurantmünzen zählen für die Kunden der Degussa Goldhandel der „Sovereign“ aus Großbritannien, die „Vreneli“ aus der Schweiz sowie die 20-Mark-Goldmünzen aus Preußen aus dem Deutschen Kaiserreich. Es gibt allerdings auch exotische Kurantmünzen wie die Prägungen aus Frankreich, Belgien und Italien aus der Zeit der „Lateinischen Münzunion“.

Neben der jahrhundertelangen Tradition und dem hohen Symbolwert sprechen allerdings auch ganz harte Fakten aus Investment-Sicht für Kurantmünzen: Weil die Prägekosten bereits bei der Herstellung der Münzen vor über 100 Jahren abgegolten wurden, sind historische Goldmünzen heutzutage mit einem äußerst geringen Preis auf den reinen Goldwert zu bekommen. Beim Preis pro Gramm zählen viele Kurantmünzen zu den günstigsten Produkten im Bereich der kleinen Goldmünzen. Und gerade für Anleger, welche ihr Geld nicht in einzelne XXL-Goldstücke wie beispielsweise einen Kilo-Barren stecken möchten, stellen Kurantmünzen eine interessante Alternative zur Stückelung des Investments dar.

Aufgrund ihrer früheren Verwendung als Zahlungsmittel weisen historische Goldmünzen, welche bei der Degussa Goldhandel als Kurantmünzen für Anleger verkauft werden, meist kleine Kratzer auf. Dies ist überhaupt kein Problem, die Münzen sind trotzdem uneingeschränkt handelbar. Und viele Kurantmünzen-Freunde werten den Erhaltungszustand der Goldstücke sogar als positiven Aspekt, denn so muss bei der Lagerung im Tresor keine gesteigerte Sorgfalt an den Tag gelegt werden – manche Investoren sammeln ihre Kurantmünzen sogar in kleinen Säcken im Tresor und verzichten auf Kapseln oder anderes Zubehör. Immerhin sind die Kurantmünzen durch einen Kupferanteil besonders kratzfest und werden durch diese einfache Form der Lagerung nicht zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen.

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