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Historische Kurantmünzen als Wertanlage: Sieben Argumente für Anleger und Sammler
  1. Kurantmünzen sind weltweit anerkannt: Die deutschen Kaiserreich-Goldmünzen, der Sovereign aus Großbritannien, die genormten Prägungen der Lateinischen Münzunion – sie alle waren in vergangenen Zeiten tägliche Begleiter der damaligen Zeitgenossen und anerkannte Zahlungsmittel weit über die Landesgrenzen hinaus. Diese weite Verbreitung wirkt bis heute nach, sodass in Deutschland bei professionellen Edelmetallhändlern auch französische, belgische oder britische Goldmünzen aus vergangenen Zeiten ohne Probleme verfügbar sind sowie angekauft werden.
  2. Kurantmünzen sind historische Zeitdokumente: Goldmünzen aus vergangenen Epochen verdeutlichen eindrucksvoll den Glanz und die Würde früherer Währungen. Damals waren Francs, Lira und Mark noch mit Gold gedeckt und daher stabil sowie vertrauenswürdig. Diese Eigenschaften vermissen heutzutage viele kritische Beobachter bei Euro, Dollar und Co. und verstehen historische Goldmünzen als Beweis dafür, dass die Wertstabilität einer Währung nur mit einem weltweit anerkannten Sachwert wie Edelmetallen erreicht werden kann.
  3. Kurantmünzen bieten ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis: Die meisten historischen Goldmünzen wurden in millionenfacher Auflage geprägt, weil sie ursprünglich als Handelsmünzen genutzt wurden und daher in großen Mengen vorgehalten werden mussten. Aus diesem Grund haben sie üblicherweise keinen Sammlerwert und werden behandelt wie Investmentprodukte. Die Folge: Der Abstand zwischen An- und Verkaufspreis ist vergleichsweise gering – nicht zuletzt, weil die „Prägekosten“ bereits vor über 100 Jahren bezahlt wurden und heutzutage nicht mehr in die Preisgestaltung einbezogen werden müssen.
  4. Kurantmünzen bieten eine faszinierende Motivvielfalt: Wer sein Edelmetalldepot mit historischen Goldmünzen ausstattet, muss sich über Langeweile nicht beklagen: Die meisten europäischen Länder und viele anderen Nationen aus aller Welt haben in vergangenen Zeiten auf Goldmünzen gesetzt, sodass es eine breite Auswahl an preiswerten Schätzen aus vergangenen Zeiten gibt. Und früher oder später möchte wohl jeder Kurantmünzen-Fan neben seinem Lieblingsland noch ein paar weitere Nationen in Gold in sein Repertoire aufnehmen.
  5. Kurantmünzen bieten die Chance auf Sammlerwert-Zuwächse: Normalerweise gibt es durch die hohen Auflagen keine Grundlage für Wertsteigerungen oberhalb des reinen Metallpreises. Doch es gibt Ausnahmen: Einzelne Jahrgänge oder Prägezeichen sind nicht nur bei historischen Goldmünzen aus Deutschland selten, auch in anderen Ländern gibt es historische Gold-Raritäten. Diese finden in Ausnahmefällen auch unentdeckt den Weg in das Produktsortiment von Händlern. Wer einen solchen Schatz entdeckt, kann sich über stattliche Wertzuwächse freuen und auch das Interesse von kaufkräftigen Sammlern wecken.
  6. Kurantmünzen sind ideale Tauschmittel für die Krise: Mit einem Marktwert zwischen 200 und 300 Euro sind die gängigen Kurantmünzen nicht so teuer wie eine Unze Gold, weisen aber ein deutlich besseres Euro-pro-Gramm-Verhältnis auf wie Mini-Goldmünzen. Daher gelten sie als geeignet, in Krisenzeiten als Tauschmittel gegen hochwertige Waren wie beispielsweise Nutztiere oder Werkzeuge einsetzbar zu sein.
  7. Kurantmünzen benötigen keine besondere Pflege: Weil die historischen Schätze durch ihre hohe Auflage keinen besonderen Sammlerwert haben, spielt auch die Erhaltung eine untergeordnete Rolle. Als Handelsmünzen weisen Kurantprägungen üblicherweise deutliche Umlaufspuren auf, der Glanz kann abgenutzt sein und Prägedetails dürfen fehlen. Durch die Legierung, die normalerweise mit einem leichten Kupferanteil versehen sind, erhalten die Münzen eine hohe Kratzfestigkeit.
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