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Wer sich als Sammler von Medaillen outet, sollte sich auf abfällige Blicke einstellen – viele Münzensammler bringen Medaillen eine besondere Geringschätzung entgegen. Denn den privaten Prägungen hängt bis heute das Klischee des Wertlosen an, welches von windigen Geschäftemachern zu Mondpreisen in Umlauf gebracht wird. Doch ein genauerer Blick zeigt: Moderne Medaillen können im Hinblick auf Seltenheit, Wertentwicklung und Gestaltung durchaus mit Münzen mithalten.

Medaillen blicken auf eine mindestens genau so lange Geschichte zurück wie Münzen – ihre Blütezeit entwickelten die Schaupräungen in der Renaissance, wo sie als Kunstobjekte beliebt waren. Das ursprüngliche Gussherstellungsverfahren wurde durch moderne Prägetechniken ersetzt, welche auch bei der klassischen Münzprägung zum Einsatz kommen. Sie dienten in früheren Zeiten auch politischen Zwecken: Herrscher wie die legendäre Kaiserin Maria Theresia setzten Medaillen unterschiedlichster Größen und Metalle ein, um ihren Günstlingen eine Ehre zu erweisen – und der Beschenkte konnte anhand der Ausstattung der Medaille ablesen, wie wichtig er in den Augen der Monarchin war.

Obwohl es auf den ersten Blick kaum Unterschiede zwischen Münzen und Medaillen gibt, liegen zwischen diesen beiden Sammelgebieten jedoch tatsächlich Welten. Denn während Münzen als offizielles Zahlungsmittel von einem Staat geprägt wurden, kann eine Medaille von jedermann in Auftrag gegeben werden. Münzen sind Zahlungsmittel – diese Funktion haben Medaillen nicht, weshalb bei ihrer Gestaltung strikt darauf geachtet werden muss, dass keine Verwechslung mit „echtem“ Geld entstehen kann.

Wer mit seinen Sammlerstücken nicht an der Supermarktkasse bezahlen möchte, findet im Bereich der Medaillen eine breite Palette an prächtigen Motiven, Anlässen sowie Metallen und Gewichten. Und weil bei Medaillen kein Staat mit seinen engen Münz-Gestaltungsregeln eingreift, können Graveure auf Medaillen ihre Kunst grenzenlos entfalten – Medaillen in Übergröße, auf denen das Motiv deutlich detailverliebter zur Geltung kommt, oder Medaillen mit einem besonders hohen Relief sind keine Seltenheit und erfreuen das Auge.

So ist es auch kaum verwunderlich, dass sich die prächtigen Medaillen der Degussa Goldhandel großer Beliebtheit erfreuen. Diese Prägungen werden von erfahrenen Graveuren in wochenlanger Detailarbeit entwickelt und haben im Degussa-Webshop einen Platz direkt neben den Münzen aus Gold und Silber verdient – und die Preisgestaltung im Investment-Shop von Degussa macht deutlich, dass Medaillen in Weltklassequalität nicht teuer sein müssen: Der Degussa-Silberthaler zu Ehren der Berliner Luftbrücke war zum Zeitpunkt seines Erscheinens Mitte Juni 2018 für etwa 25 Euro zu haben und damit nicht teurer als vergleichbare Bullion-Silbermünzen mit Mini-Auflage.

Der Prägeaufschlag von wenigen Euro auf den reinen Silberpreis fällt im Vergleich zu der hochwertigen Verarbeitung der Degussa-Thaler kaum ins Gewicht – und ein Blick in den Webshop der Degussa Goldhandel oder in Internetauktionshäuser belegt, dass auch Medaillen einen Wertzuwachs erfahren können – viele der Weihnachtsthaler sowie Medaillen zu Segelschiffen, Bundesländern, Märchen und Sagen sowie anderen besonderen Anlässen werden längst jenseits des Erstausgabepreises gehandelt und es hat sich inzwischen sogar eine Sammlergemeinde gebildet, welche den Verkaufsstart neuer Degussa-Medaillen zum Anlass nimmt, ihrer örtlichen Filiale mal wieder einen Besuch abzustatten.

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