In Edelmetall und Wirtschaft Aktuell
Geld oder Gold: Die bessere Alternative für Sparer?
  1. Negative Realverzinsung: Auf dem Sparbuch werden Sie auf absehbare Zeit keine ernstzunehmenden Zinsen bekommen. Das Zinsniveau liegt auf dem Nullpunkt, während die Inflation anzieht. Die Differenz aus beiden Werten wird als „negative Realverzinsung“ bezeichnet und bedeutet nichts anderes als einen schleichenden Wertverlust für Ihr Vermögen. Gold hat hingegen im Jahr 2019 in Euro einen Wertzuwachs von mehreren Prozent erzielt – Gold wirft dementsprechend zwar keine Zinsen ab, es hat jedoch zuletzt auch wieder als Renditebringer für Vertrauen gesorgt.
  2. Begrenzter Zugriff: Sie brauchen kurzfristig eine größere Menge Geld, die Sie auf Ihrem Konto liegen haben? Sie glauben gar nicht, wie kompliziert es sein kann, an Ihr Geld zu kommen. Bargeldauszahlungen sind auf Tages- und Wochenlimits am Automaten begrenzt, größere Geldmengen müssen bei den Geldhäusern vorbestellt werden – und trotz des Diskretionsgebots ist es nicht selten, dass sich Bankkunden unangenehme Fragen gefallen lassen müssen, selbst wenn Sie das Geld für einen völlig unverfänglichen Zweck wie einen Autokauf benötigen. Ihren Goldbarren können Sie dagegen jederzeit zum Edelmetallhändler bringen und bekommen sofort nach Prüfung der Ware den Gegenwert in Euro
  3. Gebühren: Geldhäuser haben es nicht leicht in der Eurozone, durch die Nullzinsen sind viele bewährte Geschäftsmodelle nicht mehr umsetzbar und die Banken werden durch Strafzinsen belastet. Diese Gebühren geben sie üblicherweise an die Kunden weiter – und es kommen immer neue Gebühren dazu. Für den Tausch von Edelmetallen in Geld wird dagegen keine Gebühr fällig, es gibt lediglich einen leicht unterhalb des Verkaufspreis liegenden Ankaufspreis.
  4. Bargeldbeschränkungen: Die Einschränkung der Auszahlungsmengen am Geldautomaten ist im Hinblick auf die Mißbrauchsmöglichkeiten durchaus sinnvoll, sie führt jedoch zu einer täglichen Einschränkung von unbescholtenen Sparern. Und es können jederzeit weitere Beschränkungen eingeführt werden – man denke nur an die Krise in Zypern im Jahr 2013, als praktisch über Nacht das Abhebungslimit drastisch gesenkt wurde. Und in Krisenzeiten kann es durchaus vorkommen, dass die Bank auf unbestimmte Zeit komplett geschlossen wird. Edelmetalle sind hingegen rund um die Uhr und überall auf der Welt handelbar.
  5. Einlagensicherung: Banken und Politik legen großen Wert darauf, die Bevölkerung nicht zu verunsichern bezüglich der Zukunft ihrer Einlagen im Krisenfall. Die Einlagensicherung ist in Deutschland auf den ersten Blick üppig ausgestattet: 100.000 Euro sind pro Kunde im Falle einer Bankpleite gesichert – zumindest offiziell. Ob beim Zusammenbruch einer Großbank alle Kunden vollständig entschädigt werden können, daran bestehen durchaus Zweifel.
  6. Zugriff im Ausland: In Deutschland haben Sie üblicherweise zu den Geschäftszeiten der Banken am Schalter oder rund um die Uhr am Automaten einen direkten Zugriff auf Ihr Geld. Doch wie sieht es im Ausland aus? Wenn Ihre Bankkarte im Ausland überhaupt akzeptiert wird, werden üblicherweise Gebühren fällig – und die Banken lassen es sich großzügig bezahlen, wenn sie Ihnen in der Ferne etwas Bares zur Verfügung stellen. Gold ist hingegen an fast jedem Ort der Welt anerkannt, insbesondere in den USA und Großbritannien sowie in vielen andere Ländern gibt es vergleichbare Edelmetallhändler wie Degussa. Dort werden Münzen und Barren zu marktüblichen Konditionen angekauft.
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