In Edelmetall und Wirtschaft Aktuell
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Wenn es um das Sammeln von Münzen geht, denken die meisten Deutschen wohl zunächst an Zwei-Euro-Stücke, die sie aus dem Portemonnaie „fischen“. Oder aber auch an die silbernen Gedenkmünzen zu D-Mark-Zeiten, die seinerzeit im Sammelalbum gehortet wurde. Obwohl das faszinierende Hobby einen jahrtausendlangen Zeitraum umfassen kann, machen viele Sammler einen großen Bogen um die älteren, antiken Münzen. Schlechte Erinnerungen aus der Schulzeit, komplizierte Inschriften und die Angst vor Fälschungen sorgen dafür, dass sich die meisten Sammler nicht an dieses Gebiet herantrauen. Völlig zu Unrecht, denn Edelmetallhändler wie der Degussa Goldhandel bieten mit speziell geschulten Numismatik-Experten auch Einsteigern eine kompetente Unterstützung.

Um die aufregende Welt antiker Münzen für sich zu entdecken, braucht es zudem keinen großen Geldbeutel. Die Produktpalette der numismatischen Abteilung der Degussa Goldhandel reicht von keltischen, griechischen und römischen Münzen über byzantinische bis hin zu Münzprägungen aus der Zeit der Völkerwanderung. Aus allen Epochen und Regionen sind bereits Stücke im zwei- bis dreistelligen Wert im Angebot. Denn bekanntlich waren Münzen schon vor tausenden Jahren massenhaft hergestellte Zahlungsmittel, die nicht zwangsläufig den Wert eines Kleinwagens erreichen.

Bereits mit einem Betrag von 99 Euro ist der Einstieg in die klassische Numismatik möglich. Für diesen Preis gibt es beispielsweise einen Denar aus Rom aus der Zeit nach 141 n. Chr. mit feiner Patina. Auf Münzen der klassischen Numismatik sind oftmals Herrscherporträts dargestellt , aber auch Bildnisse ihrer Gattinnen, wie die Münze der Faustina Maior ­– Ehefrau von Antoninus Pius, römischer Kaiser von 138 bis 161 n. Chr. – zeigt.

Wer jedoch mehr Geld in die antike Numismatik investieren will, kann sich in der Preisklasse einer Feinunze Gold eine Münzlegende sichern: Der Solidus ist bei der Degussa bereits ab rund 490 Euro pro Stück erhältlich. Bis zum 12. Jahrhundert galt der römisch-byzantinische Solidus, der von Konstantin dem Großen im Jahr 309 n. Chr. eingeführt wurde, als zentrale Handelsmünze und kann auch als früher Vorläufer des Euro verstanden werden. Sein Vorgänger, der römische Aureus, wurde zuvor massiv abgewertet und deshalb im Rahmen einer Münzreform durch die neue Münze ersetzt. Auch der Aureus ist im Shop erhältlich, allerdings beginnt die Preisspanne im oberen vierstelligen Bereich und kann bis 18.500 Euro reichen.

So macht schon dieses letzte Beispiel vom Solidus und Aureus nicht nur die preisliche Vielfalt der antiken Numismatik deutlich. Beim Stöbern durch die Münzprägungen des antiken Griechenlands, Römischen Reiches, über Byzanz und den Kelten, sollten sich arrivierte und angehende Numismatiker ein wenig Zeit zu nehmen – eine Auffrischung des Schulwissens in Geschichte erfolgt in diesem Zuge als angenehmer Nebeneffekt.