In Edelmetall und Wirtschaft Aktuell

Gold und Silber haben in den vergangenen Monaten eine starke Performance gezeigt, doch der Investment-Gewinner des Jahres ist ein anderes Edelmetall: Palladium haussiert seit Monaten. Doch das Metall ist als Münze normalerweise schwer zu bekommen – Degussa hält dagegen ein breites Sortiment an Palladiumprodukten vor.

Der ständige Zickzackkurs der Notenbanken bei der Zinswende, das Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea sowie die Erkenntnis, dass sich der aktuelle Börsenboom auf dünnem Eis bewegt, haben Gold und Silber wieder zurück auf die große Investment-Bühne gebracht. Das Comeback der Edelmetalle ist vor allem ein Bekenntnis der Bevölkerung in Deutschland, Europa sowie in Übersee zu einem sicheren Hafen. Und egal, wohin man derzeit schaut – Gold und Silber haben im Jahr 2017 eine exzellente Performance hingelegt.

Bei der aktuellen Edelmetall-Euphorie wird allerdings leicht übersehen, dass sich im Schatten von Gold und Silber noch weitere Metalle prächtig entwickeln und um Hinblick auf die Wertsteigerung ihre „großen Brüder“ sogar deutlich in den Schatten stellen. Das beste Beispiel: Palladium. Das weiße Metall wurde jahrelang von den meisten Anlegern links liegen gelassen – wer dennoch zugegriffen hat, wurde mit einer sensationellen Rendite belohnt: Satte 40 Prozent hat Palladium in den vergangenen zwölf Monaten an Wert dazu gewonnen. Gold steht heute genau so wie vor einem Jahr bei etwa 1325 US-Dollar, Silber hat im Jahresvergleich sogar an Wert verloren.

Auch wenn die gewaltigen Wertzuwächse bei Palladium fast zu schön sind, um wahr zu sein: Für die Mega-Rallye gibt es handfeste Gründe. Der Palladiumpreis wird durch den brummenden Automarkt gehebelt, der sich in Europa exzellent entwickelt hat. 8,2 Millionen Autos wurden im ersten Halbjahr 2017 in der EU neu zugelassen. Inzwischen ist Europa der wichtigste Automarkt der Welt – und Palladium kommt insbesondere beim Bau von Katalysatoren für Benzinmotoren als Ersatz für das teure Platin zum Einsatz. Zudem findet Palladium in der Elektroindustrie sowie Dentaltechnik Verwendung.

Die reservierte Haltung vieler Anleger gegenüber Palladium resultiert allerdings aus einem handfesten Grund: Wie auch die anderen Weißmetalle wird Palladium mit der vollen Mehrwertsteuer belegt. Wer in Palladium investiert, müsste also erst einen Wertzuwachs von 19 Prozent erzielen, damit die Wertanlage überhaupt Gewinn abwirft. Und da der Palladiumpreis in den vergangenen Jahrzehnten auch immer wieder großen Schwankungen unterworfen war, machen viele Anleger bis heute einen großen Bogen um Palladium.

Außerdem gibt es beim Kauf von Palladium zu Anlagezwecken ein ganz praktisches Problem: Bis heute gibt es kaum Investment-Produkte aus Palladium. Vor allem in den 80er und 90er Jahren experimentierten einige Länder mit Palladium, doch Motive wie die Palladium-Münze mit einer Ballerina kamen nicht über den Exotenstatus heraus. Zwar gibt es Palladiumvarianten des Maple Leaf sowie der China Panda Münzen, doch diese sind bei vielen Edelmetallhändlern nicht zu bekommen.

Als gut sortierter Edelmetallhändler mit einer zusätzlichen Expertise in der Numismatik werden Anleger jedoch bei Degussa fündig, wenn sie sich etwas Palladium als Ergänzung zu einem Edelmetallportfolio mit Gold und Silber ins Depot legen wollen. In den Niederlassungen der Degussa sind alle gängigen Palladiumbarren sowie die wichtigsten Palladium-Münzen zu bekommen, darunter die „Bounty“ von den Cook Islands sowie der „Maple Leaf“ aus Kanada. Sehenswert ist auch die „Australian Emu“ Palladium-Münze, die im Schatten der wichtigen Bullionmünzen aus Australien zählt.

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