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Kriegerische Auseinandersetzungen hinterlassen Narben – nicht nur in den Seelen der Menschen, sondern auch in den Städten, in denen Bomben explodiert sind. Manche Narben verheilen nie, andere erst nach vielen Jahrzehnten. Eine solche Narbe war bis zum Jahr 2005 in Dresden zu sehen: Die Dresdner Frauenkirche wurde während der Luftangriffe auf Dresden vom 13. und 14. Februar 1945 schwer beschädigt und stürzte nach dem „Feuersturm“ am 15. Februar 1945 vollständig ein. Die Ruine wurde in der DDR zu einem ständigen Mahnmal gegen den Krieg.

Mit einem Weihegottesdienst wurde die wieder aufgebaute Frauenkirche am 30. Oktober 2005 feierlich ihrer ursprünglichen Bestimmung zugeführt – sie ist nun wieder ein protestantisches Gotteshaus und eine Begegnungsstätte der unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Dass sie im Jahr 2018 ihren 275. Geburtstag feiern würde, erschien in Anbetracht der Zerstörung völlig abwegig – doch nach der Wiedervereinigung wurde sie mit Spenden aus aller Welt wiederaufgebaut. Den 275. Jahrestag des Bestehens der Frauenkirche in Dresden feiert Degussa mit einem Thaler aus Gold und Silber – neben den Ausführung zu einer Unze in der feinsten Prägequalität „Polierte Platte“ werden auch Silbermedaillen mit „Antik-Finish“ sowie Mini-Medaillen zu einer halben Unze verkauft.

Die Geschichte der Dresdner Frauenkirche beginnt im Jahr 1726 – fast zwanzig Jahre lang dauerte der Bau, erst im Jahr 1743 war das Gotteshaus vollendet. Zwei Jahrhunderte lang prägte es die Stadtsilhouette der Elbmetropole, nach dem Luftangriff im Februar 1945 wurde die Ruine im ursprünglichen Zustand belassen und diente fortan als Versöhnungsdenkmal und für viele Dresdner auch als Ort des Gedenkens an Kriegsopfer aus der eigenen Familie. So war auch die Anteilnahme aus aller Welt groß, als ab 1994 das nötige Geld für den Wiederaufbau gesammelt werden sollte.

Nicht nur die Dresdner Bevölkerung beteiligte sich an diesem Mammutprojekt, aus aller Welt trafen Spenden von „Friends of Dresden“ ein – etwa 115 Millionen Euro wurden so gesammelt. Bereits im Jahr 1993 konnte damit begonnen werden, den Trümmerhaufen zu beseitigen: Stein auf Stein wurde die alte Bausubstanz abgetragen und auf eine mögliche Wiederverwendung hin geprüft. Etwa 3.500 Fragmente des alten Gemäuers erhielten so eine neue Verwendung in der rekonstruierten Frauenkirche, die mit neuester Technik ausgestattet wurde.

Die gemeinsame Leitung der Dresdner mit vielen Unternehmen, Stiftungen und Einzelspendern aus aller Welt würdigt Degussa mit ihrem Thaler, welcher die Front der Dresdner Frauenkirche, eingebettet von typischen Dresdner Stadthäusern, darstellt. Die Medaille ist somit nicht nur eine schöne Auszeichnung für alle Dresdner, sondern auch ein Geschenk für Freunde der Sonntagsmusiken und Orgelkonzerte, die regelmäßig in dem Gotteshaus erklingen. Und auch für eine kirchliche Trauung oder eine Taufe in der Frauenkirche wäre ein Degussa-Thaler das perfekte Geschenk.