In Edelmetall und Wirtschaft Aktuell
Gold anlegen

Keine Experimente eingehen – Münzen und Barren kaufen !

Gold glänzt in Krisenzeiten und bietet Anlegern größtmögliche Sicherheit für ihr Vermögen. Der Corona-Crash und die darauf folgende schwindelerregende Aufwärtsbewegung hat viele Investoren nachdenklich gestimmt und zu einem Umdenken angeregt. Anstelle von schnellen Gewinnen ist die langfristige Absicherung des Vermögens das Gebot der Stunde. Und viele Menschen in Deutschland kaufen in diesen Tagen zum ersten Mal eine Münze oder einen Barren aus Gold. Bevor sie eine Bestellung aufgeben, stellt sich jedoch die grundsätzliche Frage – und natürlich auch für alle langjährigen Kunden – haben wir einen Überblick zusammengestellt, welche Produkte besonders für Einsteiger geeignet sind und wo Sie das meiste Gold für Ihr Geld bekommen.

Als Edelmetallhändler vertritt die Degussa grundsätzlich die Hausmeinung, dass Privatanleger in erster Linie in physische Edelmetalle investieren sollten und nicht in hochspekulative Anlagekonstrukte, wie Optionen oder Zertifikate. Hier ist jederzeit ein Totalverlust möglich und der Anleger erwirbt keinen physischen Gegenwert und in den meisten Fällen auch nicht den Anspruch auf eine Auslieferung. Zudem profitieren Investoren nicht von einer Steuerfreiheit nach einer Anlagefrist von einem Jahr.

Standard-Stückelungen physischer Bullion-Produkte

Anstelle von hochspekulativen Kostrukten sollten Anleger auf Standard-Stückelungen physischer Bullion-Produkte setzen, also Münzen und Barren: Der Goldstandard im Edelmetall-Investment ist die Unze. Diese Gewichtseinheit wurde im Jahr 1967 mit dem Krügerrand als erster moderner Anlagemünze etabliert. Bis heute wird die Standardausführung der wichtigsten Investment-Prägungen in dieser Gewichtseinheit hergestellt. Zwar gibt es inzwischen auch Stückelungen (so genannte „Fractionals“) mit Gewichten von 1/2 Unze, 1/4 Unze sowie 1/10 Unze (manche Länder bieten sogar 1/20 Unze an).

Weil die Prägekosten bei großen und kleinen Münzen gleichermaßen anfallen und kleinere Goldmünzen in vergleichsweise geringen Mengen hergestellt werden, bieten Gold-Unzen – egal ob als Münze oder Barren – das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch eine hoch-effiziente Fertigung können die Prägestätten ihre Flaggschiff-Produkte äußerst nah am reinen Goldpreis anbieten – der Aufschlag für Produktion und Logistik fällt erstaunlich gering aus. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Münze, desto größer das „Aufgeld“.

Historische Kurantmünzen als Investment-Alternative

Neben den modernen Anlagemünzen wie dem Krügerrand sind bei der Degussa Goldhandel auch historische Kurantmünzen beliebt: Wer die Produktpalette der Degussa Goldhandel unter die Lupe nimmt, wird neben aktuellen und modernen Anlagemünzen aus aller Welt auch einzelne Münzen finden, welche vor über 100 Jahren geprägt wurden. Hierbei handelt es sich um historische Handelsmünzen, auch als „Kurantmünzen“ bekannt. Diese Goldmünzen wie beispielsweise der Sovereign aus Großbritannien oder die Vreneli aus der Schweiz wurden in vergangenen Zeiten in äußerst hohen Auflagen hergestellt und dienten insbesondere dem grenzüberschreitenden Handel, denn der Goldgehalt ermöglichte eine Umrechnung in fremde Währungen und eine hohe Akzeptanz in aller Welt.

Wegen der hohen Prägemengen haben diese Münzen keinen numismatischen Wert, ihr Marktpreis ergibt sich aus dem reinen Goldgehalt. Und weil die Prägekosten bereits vor langer Zeit abgegolten wurden, fällt beim Ankauf dieser Münzen auf dem Zweitmarkt kein Aufschlag für Produktion und sonstige typische Nebenkosten einer Münzprägung an. Die Folge: Auch wenn es sich bei Kurantmünzen um kleine Stückelungen handelt (die meisten Kurantmünzen entsprechen ungefähr einer Viertel-Unze oder einer Zehntel-Unze), ist der Preis pro Gramm bei Kurantmünzen äußerst attraktiv.

Gold-Pakete als alltagstauglicher Krisenschutz

Als alltagstaugliche Alternative haben sich außerdem Gold-Pakete entwickelt: Aufgrund der geringen Handelsmargen sind Mengenrabatte im Edelmetallhandel normalerweise nicht möglich. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Die beliebten Mini-Goldbarren zu einem Gramm, welche viele Investoren als alltagstauglichen Krisenschutz kaufen und im Falle eines Zusammenbruchs des Währung-Systems als Zahlungsmittel-Ersatz einsetzen wollen, gibt es bei der Degussa Goldhandel auch als Paket-Angebote – beispielsweise in Form des „Combi-Cube„, in dem sich 20, 40 oder 50 einzelne Goldbarren zu einem Gramm befinden. Hier ist die Degussa Goldhandel in der Lage, aufgrund der großen Mengen einen kleinen Nachlass auf die einzelnen Barren im Vergleich zum Einzelkauf zu gewähren.

Wer auf kleine Stückelungen setzen möchte, sollte sich zudem den „Combibar“ ansehen: Hierbei handelt es sich um einen Goldbarren mit einem Gewicht von 20 oder 50 g, welcher bei der Prägung in einzelne Ein-Gramm-Stücke geteilt wurde. Diese Stücke sind mit Sollbruchstellen verbunden und können bei Bedarf abgetrennt werden. Weil für diese Barren nur ein Prägevorgang nötig ist, sparen Investoren beim Kauf eines solchen Barrens im Vergleich zum Kauf der vergleichbaren Menge an einzelnen Ein-Gramm-Barren.

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